
Ein fröhliches Hallo aus Edinburgh!
An unserem siebten Tag in Edinburgh macht sich langsam der Gedanke breit, dass sich unser Urlaub hier bald dem Ende zuneigt. Es hat uns so gut gefallen, wir würden es hier noch gut mindestens eine Woche länger aushalten. Daheim warten Dinge wie Diplomarbeit schreiben und für die Vormatura lernen auf uns.
Naja, aber nichtsdestotrotz haben wir uns auch heute wieder einen schönen Tag gemacht. Wir waren in Dean Village. Das ist einer der ältesten Ortsteile von Edinburgh, ein winziges Dorf an einem Fluss, fast wie in einem Märchen. Der Fluß heißt Water of Leith. Er ist der längste Fluss, der vollständig durch Edinburgh fließt. Daneben liegt ein wunderschöner Spazierweg entlang des Flusses. Dieser verbindet Dean Village mit Stockbridge, den Royal Botanic Garden, die Scottish National Gallery of Modern Art sowie den Hafen von Leith, wo der Fluss schließlich in den Firth of Forth mündet.
Deshalb wirkt Dean Village auch so idyllisch, weil der Water of Leith sich mitten durch ein altes Mühlendorf, mit historischen Häusern und kleinen Brücken, schlängelt.
Julia und ich sind den Weg entlang gegangen und kamen an eine Stelle wo man ganz runter zum Fluss gehen konnte. Der Fluß ist glaskar, man konnte die Steine im Wasser sehen. Viele Steine ragten so weit aus dem Wasser, dass man sich draufsetzen und dem Fluß dabei zusehen konnte, sie sich das Wasser um die Steine schlängelt. Man hörte nur das Rauschen des Flusses, ein richtiger Ort zum Entspannen und die Seele baumeln zu lassen.
Dann machten wir eine kleine Pause im „Starbucks“. Die Cafés in Edinburgh sind sehr angenehm, nicht so überlaufen wie in Wien, es war schön ruhig, aus dem Fenster schien die warme Luft herein, richtig angenehm. Nur die Toilette war etwas gewöhnungsbedürfnig.
Mit dem Bus fuhren wir danach zur Princess Street, wo wir noch ins Einkaufszentrum „The golden Jobby“ gingen. Julia wollte ein bisschen in den Geschäften stöbern. Dann haben wir im „Ramen Ramen“ gleich zu Abend gegessen. Im Anschluss daran verbrachten Julia und ich dann 1,5 Stunden beim „Next“, wo ich gefühlte 50 Hosen anprobieren musste, weil Julia unbedingt wissen wollte, wie das an mir aussieht. Sie hat mir dann eine hellblaue knöchelhohe Jenkins gekauft. Die kann ich zur Heimreise tragen.























2 Kommentare zu „Edinburgh Tag 7 – Dean Village“
Wie aus einem Märchenbuch – historische Architektur, klares Wasser und unglaublich viel Grün und das mitten in einer Großstadt.
Ja das ist wahr, Edinburgh ist so vielseitig, einerseits mittelalterliche Architektur, andererseits moderne Großstadt, ein Berg mitten in der Stadt, das Meer, eine Burg, ein Schloss – und das alles ist vom Zentrum ganz einfach mit dem Bus oder vieles auch zu Fuß zu erreichen. Es ist zwar eine Haupptstadt aber hat irgendwie was kleinstadtmäßiges. Die Leute hier sind freundlich und gut drauf. Nicht so frustriert und grantig wie in Wien. In den Residantial Areas ist es am Abend ganz ruhig und die Luft ist so angenehm kühl, nicht so heiß und stickig wie in Wien. Obwohl es untertags wirklich angenehm warm ist. Aber nicht diese abartige Hitze. Die Luft ist trocken, die Hitze auch. Und in der Stadt hört man immer leise einen Dudelsack. Unser Zimmer ist einzigartig, und Katrina ein Traum. Die guten Bewertungen hat sie sich sowas von verdient. Sie ist so eine herzige Frau. Wir möchten wiederkommen! Ich hab noch nicht alles gesehen – ich möchte Hochlandringer im Original sehen und die Highlands.